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26.11.2020

Grammy-Nominierungen - Mach uns den Herbie, Jacob!

2008 gelang Herbie Hancock mit "River: The Joni Letters" das seltene Kunststück, als Jazzer den Grammy für das "Album Of The Year" einzustreichen. 2021 könnte Jacob Collier es ihm mit "Djesse, Vol. 3" gleichtun.

Auf Streife im Netz, Grammy-Nominierungen - Mach uns den Herbie, Jacob! Grammy Award Nominierte 2021: Norah Jones / Ambrose Akinmusire / Jon Batiste / Gerald Clayton / Gregory Porter / Jacob Collier / Bettye LaVette / Harry Connick, Jr.

Um in dieser besonders heftig umkämpften Kategorie als Gewinner hervorzugehen, muss der britische Vokalakrobat und Multiinstrumentalist allerdings erst einmmal sehr namhafte Größen der Popwelt wie Taylor Swift, Coldplay, Post Malone und Dua Lipa aus dem Feld schlagen. Und das ist sicher kein leichtes Unterfangen! Collier hat dieses Jahr aber noch zwei andere Eisen im Feuer: mit "All I Need" (featuring Mahalia & Ty Dolla $ign) ist er für die "Best R&B Performance" nominiert und mit "He Won’t Hold You" (featuring Rapsody) für das "Best Arrangement". Letztere Kategorie konnte der erst 26-Jährige bereits erstaunliche viermal gewinnen.

 

Neben der genreübergreifenden Kategorie "Album Of the Year" gibt es freilich auch noch jede Menge genrespezifische Alben des Jahres, die ausgezeichnet werden möchten. Und in diesen Unterkategorien ist gleich eine ganze Reihe unserer Künstler/innen am Start: Gregogry Porter mit "All Rise" (Best R&B Album), Jon Batiste mit "Chronology Of A Dream: Live At The Village Vanguard" (Best Contemporary Instrumental Album), Michael Kiwanuka mit "Kiwanuka" (Best Rock Album), Harry Connick, Jr. mit "True Love: A Celebration Of Cole Porter" (Best Traditional Pop Vocal Album), Bettye LaVette mit "Blackbirds" (Best Contemporary Blues Album), Renée Zellweger mit "Judy" (Best Traditional Pop Vocal Album) und Robert Glasper mit "F*** Yo Feelings" (Best Progressive R&B Album). Um den Grammy für das "Best Jazz Instrumental Album" konkurrieren u.a.  Ambrose Akinmusire mit "On The Tender Spot Of Every Calloused Moment", Gerald Clayton mit "Happening: Live At The Village Vanguard" sowie Chick Corea, Christian McBride & Brian Blade mit "Trilogy 2".

 

Gerald Clayton und Chick Corea sind darüber hinaus auch noch in der Sparte "Best Improvised Jazz Solo" nominiert: Ersterer mit seiner Interpretation von Bud Powells "Celia" und Letzterer mit seinem Solo in dem Miles-Davis-Klassiker "All Blues". Robert Glasper ist gemeinsam mit Meshell Ndegeocello und Gabriella Wilson (a.k.a. H.E.R.) und dem Titel "Better Than I Imagine" außerdem im Rennen um den Preis für den "Best R&B Song". Und das reizvolle Duo Norah Jones & Mavis Staples hat gute Chancen mit "I’ll Be Gone" für die "Best American Roots Performance" prämiert zu werden.

 

Wir drücken auf jeden Fall allen fest die Daumen!

Die lange Liste mit den Namen aller Nominierten gibt es natürlich auf der Homepage der Recording Academy.